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Katholischer Medienpreis 2014

Ausschreibung-2014-KathMedienpreis

Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt seit 2003 den „Katholischen Medienpreis“, der in der Nachfolge des seit 1974 verliehenen „Katholischen Journalistenpreises“ steht. Der Preis soll Journalistinnen und Journalisten zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus motivieren. Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen.

 

Es besteht ein besonderes Interesse der Förderung von Beiträgen junger Autorinnen und Autoren. Der Preis ist nicht teilbar und wird mit jeweils 5.000 Euro in den Kategorien Elektronische Medien und Printmedien verliehen. Voraussetzungen Für den „Katholischen Medienpreis“ sind deutschsprachige Beiträge aus den Bereichen Fernsehen, Film, Hörfunk, Printmedien und Internet (sofern es sich um einen ausschließlich journalistischen Beitrag handelt) zugelassen, die in einem Medium des deutschen Sprachraums veröffentlicht wurden. Wissenschaftliche Arbeiten, theologische Abhandlungen und Verkündigungssendungen sind ausgeschlossen.

Die Einreichung kann entweder von der Autorin/dem Autor selbst oder von einer natürlichen juristischen Person erfolgen. Die Jury Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury. Diese besteht aus jeweils zwei Mitgliedern oder Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz, der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands und des Katholischen Medienverbandes. Einsendeschluß ist der 05.05.2014.

Bewerbungsunterlagen: Ausschreibung-2014-KathMedienpreis

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Filmtipp Philomena

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Als die fast 70jährige Philomena Lee (Judi Dench) dem arroganten Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) ihre Lebensgeschichte anvertraut, wittert der eine Story: Als Teenager wird Philomena im streng katholischen Irland der fünfziger Jahre ungewollt schwanger. Zur Strafe kommt sie in ein Kloster, in dem sie ihren unehelichen Sohn zur Welt bringt und gezwungen wird, ihn zur Adoption freizugeben. 50 Jahre lang schweigt Philomena aus Scham. Jetzt bittet sie Martin um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Kind. Während ihrer gemeinsamen Reise auf den Spuren der Vergangenheit prallen zwei Welten aufeinander: Die fromme, warmherzige ältere Dame und der zynische Reporter bilden ein kurioses Team. Trotz aller Gegensätze freunden sie sich an – und stoßen im Verlauf ihrer Nachforschungen auf einen unfassbaren Skandal. Die Kinder wurden von den Nonnen des Klosters an kinderlose, zahlungskräftige Paare aus Amerika verkauft.

Regie: Stephen Frears; Buch: Steve Coogan, Jeff Pope; Darsteller: Judi Dench, Steve Coogan, Sophie Kennedy Clark, Anna Maxwell Martin, Ruth McCabe

Die Komission des katholischen Filmdienstes schreibt dazu: „Das nach einer historischen Begebenheit inszenierte Drama ist eine ergreifende Mischung aus komischem Road Movie, detektivischer Recherche und wütender Anklage. Geschickt balanciert die Inszenierung die unterschiedlichen Töne aus, wobei die Komik des Films aus der Gegensätzlichkeit der Hauptfiguren resultiert, die sich mit lakonischen Dialogen bekämpfen und so das gelegentliche Pathos auffangen. – Sehenswert ab 14.“

Auch von Radio Vatikan wird der Film in seinem Newsletter empfohlen. Die echte Philomena stellte am Rande einer päpstlichen Generalaudienz, zusammen mit dem Co-Produzenten und Hauptdarsteller Steve Coogan, Papst Franziskus ihre Kampagne zur Freigabe von 60.000 Adoptionsakten, die von der Kirche bis jetzt noch unter Verschluss gehalten werden, kurz vor. 

Zum Bericht bei Radio Vatikan

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Neuer Film: Jugendliche auf Facebook

Im Film will die vierzehnjährige Lena ein Facebook-Profil einrichten – ihre Mutter ist nicht begeistert. Der Animationsfilm zeigt die Probleme auf, gibt aber auch Lösungsvorschläge für Eltern.

Ausführlicher als in dem kurzen Film wird das Thema in der Broschüre „Kinder auf Facebook“ behandelt: kostenlos über den Shop der Fachstelle Medien www.shop.fachstelle-medien.de zu bestellen. Dort kann man den Film auch auf DVD bestellen.

Der Film wurde von der Bischöflichen Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziert und entstand in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 17. Februar 2014 · 2:52 am

Neuer Film: Kinderschutz im Internet

Der Film „Kinderschutzprogramme für das Internet“ thematisiert die Möglichkeiten Kinder vor den Gefahren des Internets zu schützen – ohne sie dabei zu sehr einzuschränken. Er soll Probleme aufzeigen, aber auch Lösungsvorschläge geben und Eltern einen kleinen Einblick verschaffen, wie man mit solch einer Situation umgehen kann.

Ausführlicher als in dem kurzen Film wird das Thema in der Broschüre „Kinderschutzprogramme für das Internet“ behandelt: kostenlos über den Shop der Fachstelle Medien www.shop.fachstelle-medien.de zu bestellen. Dort kann man den Film auch auf DVD bestellen.

Der Film wurde von der Bischöflichen Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziert und entstand in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 17. Februar 2014 · 2:40 am

Medienpädagogischer Film der Fachstelle zum Thema Smartphone

Der Film zur Broschüre „Hilfe, mein Kind will ein Smartphone – Leitfaden für Eltern“ thematisiert das Problem vieler Eltern, welche immer früher mit dem Handywunsch ihrer Kinder konfrontiert werden. Er soll Probleme aufzeigen, aber auch Lösungsvorschläge geben und Eltern einen kleinen Einblick verschaffen wie man mit solch einer Situation umgehen kann.

Noch ausführlicher als in dem dreiminütigen Film wird das Thema in der Broschüre „Hilfe, mein Kind will ein Smartphone – Leitfaden für Eltern“ behandelt, die über die Homepage der Fachstelle Medien (http://www.fachstelle-medien.de) bzw. in unserem Fachstellenshop (http://www.fachstellenshop.de) zu beziehen ist.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 9. Februar 2014 · 11:20 pm

Wie sicher ist mein Smartphone ?

 

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Wissen Sie was ihre Apps alles auf ihrem Handy treiben? Manch eine App führt ein vom Nutzer unbemerktes Eigenleben auf seinem Mobiltelefon. Zwar wird überall darauf hingewiesen, dass es wichtig ist vor dem Herunterladen einer App die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen, in der Praxis fehlt dazu aber oft Zeit und Lust. Da verlässt man sich lieber auf die Bewertungen der anderen Nutzer und weiß so oft nicht, was man den Anbietern der Apps alles erlaubt hat. Hier schafft die App bzw. Internetseite clueful (Hinweis: mit Internet Explorer läßt sich die Seite nicht öffnen, bitte anderen Browser benutzen)  Abhilfe. Besitzer eines Mobiltelefons von Apple müssen sich mit der Internetseite begnügen. Hier kann man, indem man auf der Startseite IOS auswählt und dann in das erscheinende Handydisplay oben den Namen der App eingibt, diese bewerten. Es erscheint eine Liste der Dinge, die die App darf und unter Details erhält der Nutzer eine genauere Beschreibung der einzelnen Punkte ( dazu untenstehende kleine Punkte anklicken). Jetzt muss man selbst entscheiden, ob der Nutzen die Zugeständnisse an die App-Anbieter überwiegt.

Noch einfacher haben es Besitzer eines Android-Handys. Sie können sich die App Clueful herunterladen und bekommen dann sofort nach dem Öffnen der App eine Einschätzung ihres Privatsphärefaktors auf dem Handy. Ausgewiesen wird der nach dem Ampelprinzip d.h. grün für sicher und  rot für unsicher. Alle sich auf dem Handy befindenden Apps werden nach diesen drei Sicherheitsstufen sortiert untereinander aufgelistet. Klickt man eine App an erscheint eine detaillierte Beschreibung, was diese darf. Zusätzlich kann man sich mit einem Klick auf ein Trichtersymbol oben, auch seine Apps sortiert nach deren Eingriffsmöglichkeiten anzeigen lassen. Hier kommt das Schlimmste (sendet ihre Identität an Fremde) zuerst und dahinter die Anzahl der Apps, die diese Aktion durchführen dürfen. Danach heißt es wieder selbst entscheiden, was man von sich preisgeben möchte, um bestimmte Dienste nutzen zu können.

A. Hettler

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Katholischer Jugendmedienpreis „freiGeist“

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Der Katholische Jugendmedienpreis 2014 wird dieses Jahr wieder als Foto- UND Filmwettbewerb zum Thema „freiGEIST“ vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgelobt. Junge Menschen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr sind aufgefordert, mutige Freigeister filmisch und fotografisch in Szene zu setzen, die aus Normen ausbrechen, anders handeln als erwartet, einfach das tun, was sie für sich – aber auch den anderen – für richtig halten. Eingereicht werden können Fotostrecken von maximal sieben Fotos, Kurz- oder Dokumentarfilme sowie Werbeclips oder Animationen. Dabei werden die Kreativität und die Originalität der Umsetzung bewertet; es ist also egal, ob mit Profi-Equipment oder Handy gefilmt und fotografiert wird.

Wie in den letzten Jahre wird der Preis jeweils in drei Altersgruppen verliehen: Beim Fotowettbewerb winken Geldpreise von Höhe von 150 Euro (13-15 Jahre), 250 Euro (16-18 Jahre) und 350 Euro (19-25 Jahre). Beim Filmwettbewerb gibt es für die 13- bis 15-jährigen Nachwuchsfilmer 200 Euro, für die 16- bis 19-Jährigen 300 Euro und für die 20- bis 25-Jährigen Teilnehmer 500 Euro.

Zusätzlich verleihen sowohl Ausstellungs- als auch Kinobesucher der Filmschau Baden-Württemberg einen Publikumspreis, der mit je 300 Euro dotiert ist. Einsendeschluss ist der 19. September 2014.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury. Alle nominierten Fotos werden in einer Ausstellung präsentiert; die nominierten Filme während der 20. Filmschau Baden-Württemberg im Stuttgarter Metropolkino gezeigt. Dort findet am Abend des 7. Dezember 2014 auch die feierliche Verleihung der Filmpreise je Alterskategorie und des Publikums mit Weihbischof Thomas Maria Renz statt.

Alle weiteren Infos zum Katholischen Jugendmedienpreis 2014 sowie das Anmeldeformular befinden sich unter http://bdkj.info/jugendmedienpreis2014

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. ausgerichtet. Unterstützt wird der Katholische Jugendmedienpreis durch das Filmbüro Baden-Württemberg e.V., die Jugendpresse Baden-Württemberg e.V. und Stuggi TV.

 

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15 Jahre JIM-Studie

 

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Die Publikation „15 Jahre JIM-Studie“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest ist ein interessanter Rückblick auf die vergangenen Jahre der Computernutzung. In ansprechenden Graphiken wird nicht nur die Mediennutzung von Jugendlichen gestern und heute gegenübergestellt, auch die allgemeine technische und mediale Entwicklung wird anschaulich dargestellt. Denn in dieser Zeit hat das Internet stetig Einzug in den Alltag der Zwölf- bis 19-Jährigen gehalten und ist mittlerweile fester Bestandteil des jugendlichen Medienrepertoires. Im Jahr 1998 zählten lediglich fünf Prozent der Jugendlichen zu den regelmäßigen Internetnutzern (mind. mehrmals pro Woche). Innerhalb der folgenden Jahre stieg diese Zahl beständig bis zum aktuellen Niveau von 89 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der Publikation „15 Jahre JIM-Studie“ . Für Jugendliche steht bei der Internetnutzung seit jeher Kommunikation an erster Stelle. Fast die Hälfte der Onlinezeit wird für den Austausch mit anderen verwendet. Das Internet bietet dabei für Jugendliche eine Vielzahl an Möglichkeiten sich mit Gleichaltrigen zu vernetzen. Die Plattformen, die für diesen Austausch genutzt werden, ändern sich von Zeit zu Zeit – der Zweck und die dahinter stehenden Bedürfnisse bleiben aber gleich. Unabhängig von den „neuen Medien“ besitzen Fernsehen, Radio und Bücher weiterhin einen hohen Stellenwert für Jugendliche. Das Fernsehen begeistert Jugendliche mit großen Sportereignissen, Serien und Comedyformaten. Das Radio begleitet morgens viele beim Start in den Tag und liefert zuverlässig Nachrichten, Serviceinfos und Musik. Beim Lesen von Büchern können Jugendliche in fremde Welten eintauchen. Die Daten der letzten Jahre zeigen, dass fast alle „traditionellen Medien“ von Jugendlichen in vergleichbarer Häufigkeit wie vor 15 Jahren genutzt werden – das Medienrepertoire von Jugendlichen wird durch „neue Medien“ kontinuierlich ergänzt und erweitert.

Ein wirklich informativer Rückblick, der nicht nur die Bedeutung der Studie für die Medienforschung hervorhebt, sondern auch die rasante Entwicklung der medialen Neuerungen der letzten 15 Jahre ins Bewusstsein rückt.

Download der Studie

 

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Gesegnete Weihnachten wünscht die Fachstelle Medien!

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von | 23. Dezember 2013 · 9:00 am

Gute Apps für Kinder finden

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Eltern kennen dieses Problem: Kinder kommen aus der Schule und erzählen von den neusten Apps mit Spielen und Funktionen, die man unbedingt haben muss. Nicht immer ist es leicht als Laie, aber auch als Medienprofi, diese Apps auf ihre Kindertauglichkeit hin zu beurteilen. Bisher waren Appbesprechungen für Eltern im Netz eher selten zu finden und für die eigene Beurteilung fehlten die einfach verständlichen Grundlagen. Aus diesem Grund entschied sich das Team des Media Literacy Labs (medialiteracylab.de) einen Offenen Onlinekurs zu dieser Fragestellung anzubieten . Studierende, Medienpädagogen und Medienpädagoginnen aus Praxis und Forschung, Lehrpersonen und Eltern haben in diesem Kontext gemeinsam einen Kriterienkatalog erarbeitet und eine Datenbank mit App-Besprechungen erstellt.

Sollte man im Netz oder in der Datenbank keine Informationen zu der bei den eigenen Kindern beliebten App finden, kann man die Beurteilung nun anhand des Kriterienkataloges selbst vornehmen und auch durch Hinzufügung einer Besprechung dieser App in der Datenbank anderen Eltern eine Hilfe sein.

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