Schlagwort-Archive: Medienpädagogik

Medien als Unterrichtsthema

Wie lassen sich aktuelle Fragestellungen zum Umgang mit Medien thematisieren? Wie können beispielsweise die Themen Online-Recht, Cybermobbing, Smartphone-Apps und Altersfreigaben mit Schüler/innen bearbeitet werden? Studierende der Uni Augsburg entwickelten im  Rahmen eines Projektseminars didaktische Modelle und Schulungsmaterialien für Jugendliche und erprobten diese auch. Weiterlesen

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Projektbericht Wikipedia im Unterricht

Hand playing modern mobile phone application

Wikipedia ist inzwischen ein allgemein gebräuchliches Hilfsmittel für Schüler aller Schulformen, beginnend mit dem Grundschulalter. Da liegt es nahe dieses auch medienpädagogisch im Unterricht einzusetzen. Weiterlesen

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Kinderseiten für Surfanfänger

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Klick-tipps.net – der Empfehlungsdienst für gute Kinderangebote –  steht für Medienkompetenz, Jugendschutz und mehr Rücksicht auf Kinder im Internet. Medienexperten recherchieren nach fachlichen Kriterien attraktive Inhalte im Internet für Kinder bis zwölf Jahren und stellen sie auf www.klick-tipps.net vor. So lernen Kinder, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen interessante Kinderangebote kennen. Das Redaktionsteam arbeitet dazu eng mit einer Kinderredaktion zusammen.

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Jetzt gibt es ein neues Angebot, das sich an die jüngeren Kinder richtet, die das Internet gerade erst entdecken. Mit Geschicklichkeitsspielen, knifflige Rätseln, vielen Spielideen, Mal- und Bastelvorlagen, Geschichten zum Anhören und Liedern zum Mitsingen präsentiert  klick-tipps.net Internetseiten für Surfanfänger. Aus den Rubriken „Spaß ohne Lesen“, „Spielerisch lernen“, „Vielerlei Spiele“, „Ganz viel Musik“ und „Radio- und Hörspiele“ finden sich unter www.klick-tipps.net/surfanfaenger insgesamt 15 Kinderseiten für Interneteinsteiger. Wichtig bei den ersten Schritten im Netz sind die Begleitung der Eltern und das Einhalten von kurzen Medienzeiten, zu empfehlen ist das Einrichten einer kindgeeigneten Startseite wie www.meine-startseite.de.

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Neue Datenbank – Empfehlenswerte Apps für Kinder

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Nicht nur bei Jugendlichen erfreuen sich Smartphones und Tablets zunehmender Beliebtheit. Auch Kindern spielen gerne mit diesen Geräten. Besonders Spiele-Apps haben es den Jüngeren angetan. Doch welche Apps sind wirklich kindertauglich?
Eltern stellen sich oft diese Frage, wenn sie neue Apps für ihr Kind installieren möchten. Als Laie benötigen sie meist Unterstützung bei der Auswahl von geeigneten Apps für ihr Kind. Wir haben bereits Ende letzten Jahres eine Sammlung von guten Apps vom Team des Media Literacy Labs vorgestellt (siehe Blogeintrag).

Nun bietet auch die Datenbank vom Deutschen Jugendinstitut eine Sammlung von Apps an. Gemeinsam mit Medienpädagogen und den Kooperationspartnern Blickwechsel e.V., Klick-Tipps-Net und der Stiftung Lesen wurden 128 Apps bewertet. Berücksichtigt wurde bei der Bewertung über die Eignung für Kinder das Mindestalter, Interaktionsmöglichkeiten, Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz und Werbung.
Bei der Suche kann über ein Auswahlmenü, neben der Wahl des Betriebssystems, auch nach Apps für bestimmte Zielgruppen, wie zum Beispiel Kleinkinder, Grundschulkinder, aber auch Eltern und Pädagogen, gesucht werden. Auch die Auswahl bevorzugter Genre und Schlagwörter ist möglich.

Die Datenbank bietet Erwachsenen eine gute Orientierung, um sich im App-Dschungel zurechtzufinden und sich mit der Welt der Kinder-Apps vertraut zu machen.

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Buchrezension „Filmeinsatz im Religionsunterricht“

978-3-525-77679-7

 

1. Auflage 2014
144 Seiten mit zwei Abbildungen kartoniert
ISBN 978-3-525-77679-7
Vandenhoeck & Ruprecht

Filmeinsatz im Religionsunterricht von Christian Feichtinger ist ein gutes Übersichtswerk. Allerdings ein kleiner Etikettenschwindel, denn im Grunde genommen geht es um den Spielfilmeinsatz. Der – eigentlich weitaus mehr verbreite und auch didaktisch meist sinnvollere –  Einsatz von Kurzfilmen wird nur am Rande gestreift.

Der Autor bietet vor allem eine Liste von 111 Spielfilmen, die jeweils kurz charakterisiert und deren thematische Anknüpfung an den RU genannt wird. Oft werden auch Links zu Unterrichtsmaterialien mitgeliefert. Im Internet wird diese Liste fort geschrieben.

Hinweise zur rechtlichen Situation in Deutschland und Österreich, eine ausführliche methodische Liste, sowie eine Sortierung der Filmtipps nach Schlagworten sind für die Praxis sehr hilfreich.

Einen eigenen oder neuen didaktischen Ansatz lässt Feichtinger vermissen und in seinen kurzen medienpädagogischen Ausführungen sind etwas unkritisch steile Thesen übernommen, wie die der Neurologen Small und Vorgan, die Hirnveränderungen beim modernen Multitasking-Menschen nachgewiesen haben wollen, weil der sich in einem „permanenten Zustand der Teilaufmerksamkeit“  befindet, bei dem man „stets etwas im Auge hat aber nie wirklich darauf konzentriert“ ist.

 Rainer Steib

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Neuer Film: Jugendliche auf Facebook

Im Film will die vierzehnjährige Lena ein Facebook-Profil einrichten – ihre Mutter ist nicht begeistert. Der Animationsfilm zeigt die Probleme auf, gibt aber auch Lösungsvorschläge für Eltern.

Ausführlicher als in dem kurzen Film wird das Thema in der Broschüre „Kinder auf Facebook“ behandelt: kostenlos über den Shop der Fachstelle Medien www.shop.fachstelle-medien.de zu bestellen. Dort kann man den Film auch auf DVD bestellen.

Der Film wurde von der Bischöflichen Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziert und entstand in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 17. Februar 2014 · 2:52 am

Neuer Film: Kinderschutz im Internet

Der Film „Kinderschutzprogramme für das Internet“ thematisiert die Möglichkeiten Kinder vor den Gefahren des Internets zu schützen – ohne sie dabei zu sehr einzuschränken. Er soll Probleme aufzeigen, aber auch Lösungsvorschläge geben und Eltern einen kleinen Einblick verschaffen, wie man mit solch einer Situation umgehen kann.

Ausführlicher als in dem kurzen Film wird das Thema in der Broschüre „Kinderschutzprogramme für das Internet“ behandelt: kostenlos über den Shop der Fachstelle Medien www.shop.fachstelle-medien.de zu bestellen. Dort kann man den Film auch auf DVD bestellen.

Der Film wurde von der Bischöflichen Medienstiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziert und entstand in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Medien.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 17. Februar 2014 · 2:40 am

Medienpädagogischer Film der Fachstelle zum Thema Smartphone

Der Film zur Broschüre „Hilfe, mein Kind will ein Smartphone – Leitfaden für Eltern“ thematisiert das Problem vieler Eltern, welche immer früher mit dem Handywunsch ihrer Kinder konfrontiert werden. Er soll Probleme aufzeigen, aber auch Lösungsvorschläge geben und Eltern einen kleinen Einblick verschaffen wie man mit solch einer Situation umgehen kann.

Noch ausführlicher als in dem dreiminütigen Film wird das Thema in der Broschüre „Hilfe, mein Kind will ein Smartphone – Leitfaden für Eltern“ behandelt, die über die Homepage der Fachstelle Medien (http://www.fachstelle-medien.de) bzw. in unserem Fachstellenshop (http://www.fachstellenshop.de) zu beziehen ist.

Hinweise am Ende des Videos werden von YouTube generiert und sind keine Hinweise der Fachstelle Medien.

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von | 9. Februar 2014 · 11:20 pm

15 Jahre JIM-Studie

 

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Die Publikation „15 Jahre JIM-Studie“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest ist ein interessanter Rückblick auf die vergangenen Jahre der Computernutzung. In ansprechenden Graphiken wird nicht nur die Mediennutzung von Jugendlichen gestern und heute gegenübergestellt, auch die allgemeine technische und mediale Entwicklung wird anschaulich dargestellt. Denn in dieser Zeit hat das Internet stetig Einzug in den Alltag der Zwölf- bis 19-Jährigen gehalten und ist mittlerweile fester Bestandteil des jugendlichen Medienrepertoires. Im Jahr 1998 zählten lediglich fünf Prozent der Jugendlichen zu den regelmäßigen Internetnutzern (mind. mehrmals pro Woche). Innerhalb der folgenden Jahre stieg diese Zahl beständig bis zum aktuellen Niveau von 89 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der Publikation „15 Jahre JIM-Studie“ . Für Jugendliche steht bei der Internetnutzung seit jeher Kommunikation an erster Stelle. Fast die Hälfte der Onlinezeit wird für den Austausch mit anderen verwendet. Das Internet bietet dabei für Jugendliche eine Vielzahl an Möglichkeiten sich mit Gleichaltrigen zu vernetzen. Die Plattformen, die für diesen Austausch genutzt werden, ändern sich von Zeit zu Zeit – der Zweck und die dahinter stehenden Bedürfnisse bleiben aber gleich. Unabhängig von den „neuen Medien“ besitzen Fernsehen, Radio und Bücher weiterhin einen hohen Stellenwert für Jugendliche. Das Fernsehen begeistert Jugendliche mit großen Sportereignissen, Serien und Comedyformaten. Das Radio begleitet morgens viele beim Start in den Tag und liefert zuverlässig Nachrichten, Serviceinfos und Musik. Beim Lesen von Büchern können Jugendliche in fremde Welten eintauchen. Die Daten der letzten Jahre zeigen, dass fast alle „traditionellen Medien“ von Jugendlichen in vergleichbarer Häufigkeit wie vor 15 Jahren genutzt werden – das Medienrepertoire von Jugendlichen wird durch „neue Medien“ kontinuierlich ergänzt und erweitert.

Ein wirklich informativer Rückblick, der nicht nur die Bedeutung der Studie für die Medienforschung hervorhebt, sondern auch die rasante Entwicklung der medialen Neuerungen der letzten 15 Jahre ins Bewusstsein rückt.

Download der Studie

 

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Gute Apps für Kinder finden

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Eltern kennen dieses Problem: Kinder kommen aus der Schule und erzählen von den neusten Apps mit Spielen und Funktionen, die man unbedingt haben muss. Nicht immer ist es leicht als Laie, aber auch als Medienprofi, diese Apps auf ihre Kindertauglichkeit hin zu beurteilen. Bisher waren Appbesprechungen für Eltern im Netz eher selten zu finden und für die eigene Beurteilung fehlten die einfach verständlichen Grundlagen. Aus diesem Grund entschied sich das Team des Media Literacy Labs (medialiteracylab.de) einen Offenen Onlinekurs zu dieser Fragestellung anzubieten . Studierende, Medienpädagogen und Medienpädagoginnen aus Praxis und Forschung, Lehrpersonen und Eltern haben in diesem Kontext gemeinsam einen Kriterienkatalog erarbeitet und eine Datenbank mit App-Besprechungen erstellt.

Sollte man im Netz oder in der Datenbank keine Informationen zu der bei den eigenen Kindern beliebten App finden, kann man die Beurteilung nun anhand des Kriterienkataloges selbst vornehmen und auch durch Hinzufügung einer Besprechung dieser App in der Datenbank anderen Eltern eine Hilfe sein.

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